1.11.2014 | 06:01


 


der klang

und dieser klang
von so unendlich weit
aus einem fernen land
streift wie der regen
uns übers gesicht
lässt die gedanken gleiten
durch die gewesne zeit
wäscht sämtliche erinnerungen fort

und dieser ort
wo unbekannte schreiten
wie durch vergessne räume
voll heller klingender musik

und dieses rauschen
von unendlich weit
steigt wie ein heller nebel auf
und trägt uns fort
in helle räume
wo wir uns schweigend
tief verneigen

und dieser schmale rand
auf dessen andrer seite
wir nebelhaft
die neuen erden sehn

Francesco Wellmann

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XVI«

 

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